Beschreibung

6000 m3 Beton, 500 Tonnen Stahl: Das Werk galt als Hüter der Hochebene von Rohrbach. Das Fort besteht aus 3 überirdischen Blöcken und aus einem unter 25 Meter Kalkstein verborgenen unterirdischen System, einer regelrechten kleinen Stadt.


Die 175 Soldaten, die dort untergebracht waren, verfügten über den Komfort moderner Küchen, ein Elektrizitätswerk, ein effizientes Lüftungssystem sowie eine Kaserne.

Deutschen Soldaten am Bolck 2.
Deutschen Soldaten am Bolck 2.

Dank seiner Vorräte war das Fort in der Lage, zwei Monate Widerstand zu leisten, die Geschichte entschied jedoch anders.

 

 

Im Mai 1940 beginnt das Debakel im Norden, am 15. Juni dringen die Deutschen in das Saarland vor. Ab 20. Juni kreist die deutsche Armee die Stellung ein und startet zwei Angriffe auf Block 2. Der Feind wird jedoch mit Hilfe der Geschütze des Simserhofs zurückgedrängt. Unbesiegt stellt das Fort die Kämpfe auf Befehl der Regierung nach der Unterzeichnung des Waffenstillstands ein.